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Autor: Mitteilung:
Steffen Kogler
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9 Beiträge
registriert: 26.10.2010
30.12.2010, 07:54 offline  

Bibelstelle:

Matthäus 4, 1 – 11
Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Es steht geschrieben (5 Mose 8, 3): „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben (Psalm 91, 11 – 12): „Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.“ Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben (5 Mose 6, 16): „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“ Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5 Mose 6, 13): „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.“ Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm.


Entscheidung in der Wüste

Wüste ist der Ort des Schweigens, der Stille, der Entbehrung und des Rückzugs aus der hektischen und lauten Alltagswelt. Für Jesus waren diese Auszeiten des Hörens, des Betens und des Fastens wichtig, um neue Kraft für seinen großen Auftrag zu sammeln.
In Matthäus 4 erleben wir eine Angriffs- und Anfechtungszeit durch den Teufel. Der Teufel will uns von Gottes gutem Weg und Dienst wegbringen und unser Leben durcheinander wirbeln. Der Teufel ist der Diabolos, der Durcheinanderwerfer. Wie viel zerstörerische und lähmende Kräfte des Bösen erleben wir auch heute in unserer Gesellschaft, ja auch in unseren CVJM und in den Gemeinden, in unseren Familien und Beziehungen
– moderne Wüstensituationen mit Anfechtungen, wie damals bei Jesus
– Jesus erlebt die materielle Verführung, die Wohlstand und Glück verspricht
– Jesus lässt sich von Showeffekten nicht blenden, es geht nicht um den Superstar
– und Jesus ist der Herr der Welt und deshalb kann er auf menschliche Machtdemonstrationen verzichten
Sein Blick ist allein auf Gottes Größe, Güte und auf Gottes Kraft ausgerichtet. Dies will ich am Ende des Jahres neu lernen. Wegsehen von den zerstörerischen Angeboten des Teufels, aufsehen auf Jesus Christus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. So wie die Engel Jesus dienten, so dient Jesus uns, auch im neuen Jahr, darüber will ich mich freuen und ihm danken.


Persönliche Fragen:

1. Welche Wüstenanfechtungen treffen uns heute?

2. Wie können wir die zerstörerischen Kräfte des Bösen überwinden?


Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für allen treuen Dienst im zurückliegenden Jahr. Viele haben uns auch auf Freizeiten ihr Vertrauen geschenkt, herzlichen Dank dafür, wir haben wirklich Gottes Wunder im Jahr 2010 erlebt.
Ich wünsche allen in der CVJM-Familie und allen Freunden ein gutes und gesegnetes neues Jahr und hoffe auf viele gute Begegnungen bei CVJM-Treffen, Seminaren und Freizeiten.

Herzliche Grüße vom CVJM-Team aus Nürnberg.

Shalom, euer

Hans-Martin Stäbler
CVJM-Generalsekretär

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